Grundgedanke dieses Projektes ist, dass Vielfalt als Chance und Herausforderung für Augsburg verstanden wird. Es geht vor allem um emotionale Inhalte einer Identifikation mit unserer Stadt und mit dem Thema Vielfalt:

Identifikation mit Augsburg schaffen,

ein aktuelles Problem der Stadtgesellschaft aufgreifen,

viel Raum für inhaltliche Weiterentwicklung mit gemeinsamen Diskussionen lassen,

Bürger*innen eine Rolle als „Botschafter der Vielfalt“ geben, die vorerst nicht eng

eingegrenzt ist auf ein bestimmtes Projekt/Engagement.

Im Rahmen eines Seminars "Erwachsenenbildung in der Einwanderungsgesellschaft" bei Dr. Christian Boeser-Schnebel wurden verschiedene Interviews mit Bildungsakteuren geführt.

Ufuq.de ist ein anerkannter Träger der freien Jugendhilfe und in der politischen Bildung und Prävention zu den Themen Islam, Islamfeindlichkeit uns Islamismus aktiv.

Im Interview wird über die Entstehung, das Konzept sowie die Ziele im Hinblick auf die Gesellschaft von Ufuq.de gesprochen.

Seit 2010 ist Valentum Planspiele im Bereich der politischen Jugendbildung als zuverlässiger Partner von Europäischen Institutionen, Kommunen und Städten sowie politischen Stiftungen deutschlandweit tätig und erfolgreich. Für unterschiedliche Auftraggeber werden jährlich rund 40 Simulationen mit durchschnittlich ca. 35-40 Teilnehmer/innen umgesetzt. Unter den Teilnehmer/innen sind 13-jährige Schüler/innen genauso wie erfahrene Lehrkräfte und Student/innen. Fast jedes zweite Mal kommen Politiker/innen oder lokale Pressevertreter/innen zu den Planspielterminen.

Aktuell erleben wir einen Trend immer stärker werdender populistischer Parteien, die direkt oder indirekt dazu beitragen, dass Phänomene gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit wie Antisemitismus, Antiislamismus, Rassismus, oder Homophobie zunehmen. Darüber hinaus bereiten gewaltbereiter Salafismus und Dschihadismus Sorge. Um diesem Trend entgegen zu wirken, das gesellschaftliche Klima (wieder) zu erwärmen und Zusammenleben zu einem positiven Erlebnis für alle Beteiligten zu machen, bieten verschiedene Träger Fördermöglichkeiten und Ansprechpartner zu den Themen Demokratie und Toleranz. Einige davon möchten wir im Folgenden vorstellen.

Im Rahmen eines Seminars „Erwachsenenbildung in der Einwanderungsgesellschaft“ bei Dr. Christian Boeser-Schnebel wurden verschiedene Interviews mit Bildungsakteuren geführt.
Melinka Karrer ist Trainerin und Coach an der bsct Akademie München. Im Rahmen ihrer Tätigkeit führt sie Seminare und Trainings zu den Themen Kommunikation, Konfliktmanagement, Persönlichkeitsentwicklung/ Wertefindung, Achtsamkeit, Teambuilding und interkulturelle Kompetenz durch. In diesem Interview spricht sie über Erwachsenenbildung und den Wert den diese für eine Gesellschaft darstellen kann.

Im Rahmen eines Seminars „Erwachsenenbildung in der Einwanderungsgesellschaft“ bei Dr. Christian Boeser-Schnebel wurden verschiedene Interviews mit Bildungsakteuren geführt.
Prof. Dr. Ulrich Klemm ist Geschäftsführer des Sächsischen Volkshochschulverbandes und Honorarprofessor an der Universität Augsburg. Im Interview spricht er über den Prozess der Integration von Flüchtlingen und welche Rolle Zivilgesellschaft und Volkshochschulen dabei spielen.

Der Verein „Ufuq“ leistet wichtige Arbeit mit Jugendlichen im Spannungsfeld Islam, Islamismus und Islamfeindlichkeit. Obwohl Muslime in Deutschland längst keine exotische Minderheit mehr sind, wird weiterhin darüber gestritten ob der Islam nun zu Deutschland gehöre oder nicht. „Ufuq“ möchte hier gezielt mit sachlicher und unaufgeregter Argumentation in die Debatte eingreifen. Dazu gehört auch die „Vielfältigkeit muslimischer Denk- und Lebenswelten sichtbar zu machen“ denn wer „Vielfalt kennt, hat Alternativen – zu traditionalistischen und zu ideologischen Positionen“. Oder: Wer weiß, dass „Islam“ nicht gleich „Islam“ und „Muslim“ nicht gleich „Muslim“ ist, der wird nicht mehr von der „Islamisierung Deutschlands“ sprechen, so die Hoffnung.

Im Rahmen eines Seminars „Erwachsenenbildung in der Einwanderungsgesellschaft“ bei Dr. Christian Boeser-Schnebel wurden verschiedene Interviews mit Bildungsakteuren geführt.
Barbara schulte ist Geschäftsführerin der Waisenhausstiftung Siloah. Im Interview spricht sie über aktuellen Integrationsprojekte der Waisenhausstiftung, sowie ihr persönliches Verständnis von Integration.
 

Im Rahmen eines Seminars „Erwachsenenbildung in der Einwanderungsgesellschaft“ bei Dr. Christian Boeser-Schnebel wurden verschiedene Interviews mit Bildungsakteuren geführt.
Dr. Hussein Hamdan ist Islamberater. In Zusammenarbeit mit der Robert-Bosch-Stiftung und der Hochschule für öffentliche Verwaltung Kehl leitet er an der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart das Projekt „Muslime als Partner in Baden-Württemberg – Information, Beratung, Dialog; Gesellschaft gemeinsam gestalten“. In diesem Interview geht es um die Projektvorstellung und um die Möglichkeiten, die das Projekt bietet.

Weitere Interviews aus der Reihe:
"Gib mir mal die Gieskanne“ - Interview mit Barbara Schulte
"Die Volkshochschule muss politischer werden" - Interview mit Prof. Dr. Ulrich Klemm
"Was da geschieht ist Bildung" - Interview mit Melinka Karrer

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Wie passen Biografiearbeit und politische Bildung eigentlich zusammen? Kurz gesagt: Anerkennung von Verschiedenheit über den praktischen Bezug der Biografiearbeit.

Der Bezug des Seminarinhaltes zur politischen Bildung ist, dass Jugendliche sich in interkulturellen Projekten über die Methode der Biografiearbeit jenseits von kulturellen Kategorisierungen begegnen, Gemeinsamkeiten und Unterschiede entdecken können und so in ihrer Identität und auch Einzigartigkeit gestärkt und anerkannt werden. Über diese Anerkennung hinaus kann eine wichtige Basis für ein gleichberechtigtes Miteinander in der Gesellschaft geschaffen werden.

 
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