2007 top logo

Egal ob es um einen allgemeinen Meinungs- und Ideenaustausch, um eine zu fĂ€llende Entscheidung oder um die Planung eines gemeinsamen Projektes geht: immer stellt sich Gruppen die Frage, wie dies effektiv und unter Beteiligung aller geschehen kann. Gefragt ist Teamgeist und nicht EinzelkĂ€mpfer-MentalitĂ€t, und genau das ist die Zielsetzung der Technology of Participation (=ToP): Sie möchte Moderatoren, und allen, die zusammen etwas erreichen wollen Methoden bieten, die die Zeit und Energie aller Mitglieder nutzen und schnell gemeinsames Handeln ermöglichen. Dabei beruht ToP auf dem Grundsatz, dass die Beteiligung aller der SchlĂŒssel zu effizienter und harmonischer Arbeit in Gemeinschaften ist.

Sonntag, 30 September 2007 00:00

Zukunftswerkstatt

geschrieben von

thumb 2007 zukunftswerkstatt

Die Zukunftswerkstatt ist eine Methode, die bei Prozessen der Bürgerbeteiligung seit über 30 Jahren eingesetzt wird. Sie wird nach wie vor in der politischen Bildung als ein entscheidendes Planungsinstrument angewandt. Im Nachfolgenden werden der methodische Ansatz und die praktische Umsetzung dargestellt. Probleme dieser Methode werden reflektiert und eine methodische Alternative vorgestellt, die sich in jüngster Zeit unter der Bezeichnung „Wertschätzende Erkundung" etabliert.

2007 kaffeepause150

© motograf / PIXELIO

Die Open Space Technology ist eine Großgruppenmethode, welche die Interessen und Bedürfnisse der Teilnehmer in den Mittelpunkt stellt. Die Methode vertraut auf die Fähigkeit zur Selbstorganisation und darauf, dass Menschen gerne Verantwortung für ein Projekt übernehmen, wenn sie dies aus ihrer eigenen Motivation heraus tun. Open Space ist eine Methode, die insbesondere im Kontext der gesamten Schule eingesetzt werden kann, eignet sich aber auch auf der Klassen- bzw. Jahrgangsstufenebene.

Sonntag, 30 September 2007 00:00

Die Methode der „Appreciative Inquiry“

geschrieben von

thumb 2007 appreciative inquiry photo

Appreciative Inquiry, Gemeinsinnwerkstatt Augsburg 2002

Appreciative Inquiry ist eine Methode und Haltung, die versucht, von problemorientiertem Denken wegzukommen und die innovativen Ressourcen der Menschen als Grundlage jeglicher Interaktion miteinander zu sehen. Es wird versucht, mit den Ressourcen zu arbeiten, die Leben geben und den Qualitäten, die in der Vergangenheit erfolgreich waren. Die Visionen und der Wille der einzelnen werden als Ausgangsbasis für eine Weiterentwicklung einer Gruppe, Organisation oder eines Projektes genommen.

Im Sommersemester 2006 fand am Geschwister-Scholl-Institut der Universität München eine selbstorganisierte Übung zu Verfahren der Bürgerbeteiligung statt. Im Selbstversuch probten die Studierenden innovative Großgruppenmethoden wie „Appreciative Inquiry" (Wertschätzende Erkundung), „Open-Space-Technology" und eine Eigenentwicklung, die „Open-Space Schreibwerkstatt". Gemeinsam mit Experten aus Beratung, Moderation, Wissenschaft und Kommunalpolitik wurde eine selbstorganisierte Blockveranstaltung zur Frage, wie Bürgerinnen und Bürger besser an Entscheidungsprozessen beteiligt werden können, organisiert. Die Ergebnisse sind in einer PDF-Dokumentation zusammengefasst, die sehr anschaulich die Erfahrungen des Selbstversuchs dokumentiert, allgemeine Fragen zur Bürgerbeteiligung zusammenfasst und methodische Ansätze zur Bürgerbeteiligung vorstellt.

Seite 4 von 4