Sonntag, 12 November 2017 15:30

Fachtag: Dialog und Demokratie

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Das Gespräch ist die Seele der Demokratie

Das Niedermachen des (politischen) Gegners und eine beleidigende, verletzende, vulgäre Sprache sind für einen Teil der Öffentlichkeit mittlerweile völlig akzeptabel. Populistische Politikerinnen und Politiker gewinnen Wählerstimmen mit Behauptungen und dem Ausschalten von Sachargumenten zugunsten von gefühlten Wahrheiten. Gleichzeitig schwappt aus den USA der Trend zu uns, dass umstrittene Themen nicht mehr diskutiert werden dürfen, weil sie Menschen potentiell beleidigen könnten. In der Mitte der Gesellschaft sind abwertende Einstellungen gegenüber bestimmten Gruppen - wie Langzeitarbeitslose, Muslime, Geflüchtete - weit verbreitet.

 

Jüdische Athleten im deutschen Sport: Neueste Erkenntnisse der Sportgeschichte

Irsee (pm).Bereits in der Kaiserzeit waren Sportlerinnen und Sportler jüdischer Herkunft in den verschiedensten Funktionen in deutschen Turn- und Sportvereinen aktiv. Dennoch lagen über ihre Verdienste für den Sport in Deutschland lange Zeit keine wissenschaftlich gesicherten Erkenntnisse vor. Eine Tagung der Schwabenakademie Irsee und der Heimatpflege des Bezirks Schwaben wird in Kooperation mit dem Jüdischen Museum München am letzten Novemberwochenende neue Forschungsergebnisse präsentieren.

Dienstag, 07 November 2017 17:01

Jung sein in Bayern - Fit fĂŒr Europa?

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Über Europa mit politischen Akteuren diskutieren, eigene politische Ideen zur Förderung des Engagements von jungen Menschen in Bayern entwickeln und mit der Staatsministerin für Europaangelegenheiten und regionale Beziehungen Dr. Beate Merk in den Dialog treten - das sind die Ziele des Modellprojekts "Jung sein in Bayern - Fit für Europa".

Inhaltlich steht die Frage nach der Ausrichtung der neuen EU-Jugendstrategie (ab 2019) im Mittelpunkt. Darüber hinaus können auch eigene Themen für den Dialog mit der Politik gesetzt werden, die für junge Menschen in Bayern wichtig sind.

Sonntag, 22 Oktober 2017 15:47

Studium generale: Kontroversen

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Wie der Titel schon verrät, geht es um Kontroversen in diesem Herbst und Winter der siebten Reihe des Studium generale, welches als Gemeinschaftsprojekt von der Universität und der Volkshochschule Augsburg angelegt ist.

Kontroversen sind öffentliche Auseinandersetzungen in politischen, gesellschaftlichen, kulturellen oder moralischen Streitfragen, die mit Leidenschaft geführt werden, in denen die Kontrahenten sich oft genug unversöhnlich gegenüberstehen. In zahlreichen Fällen fphren Kontroversen zu Auswüchsen, für die nicht Respekt und Achtung für die andere Seite typisch sind, sondern erbitterte Gegnerschaft - von der Verleumdung des Anderen bis hin zu seiner Vernichtung. Und doch sind Kontroversen wichtig, denn durch sie wird die Existenz und sachliche Tiefe unterschiedlicher Bewertungen von Alternativen sichtbar -  Alternativen, die sehr bedeutend sein können, manchmal sogar die Weltsicht betreffen. Aus Kontroversen entsteht Entwicklung; Kontroversen ermöglichen eine fundierte Urteilsbildung.

Nebenbei bemerkt: Die Demokratie braucht Kontroversen, um lebendig zu sein.