Seit 2010 ist Valentum Planspiele im Bereich der politischen Jugendbildung als zuverlässiger Partner von Europäischen Institutionen, Kommunen und Städten sowie politischen Stiftungen deutschlandweit tätig und erfolgreich. Für unterschiedliche Auftraggeber werden jährlich rund 40 Simulationen mit durchschnittlich ca. 35-40 Teilnehmer/innen umgesetzt. Unter den Teilnehmer/innen sind 13-jährige Schüler/innen genauso wie erfahrene Lehrkräfte und Student/innen. Fast jedes zweite Mal kommen Politiker/innen oder lokale Pressevertreter/innen zu den Planspielterminen.

Am 25. Februar 2017 fand im Senatssaal des Bayerischen Landtags eine Fachtagung zum Thema Über „Täter“ und „Opfer“ in der Demokratie statt. Die Tagung wurde als Kooperation des Gesellschaftswissenschaftlichen Instituts München für Zukunftsfragen (GIM), des Netzwerks Politische Bildung Bayern und der Akademie Führung & Kompetenz am CAP durchgeführt.

Rund 70 Teilnehmende diskutierten die gegenwärtige Spaltung der Gesellschaft sowie die Eskalation des politischen Streits in der Demokratie unter den Vorzeichen von Populismus auf der einen und Sprachunfähigkeit auf der anderen Seite.

Aktuell erleben wir einen Trend immer stärker werdender populistischer Parteien, die direkt oder indirekt dazu beitragen, dass Phänomene gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit wie Antisemitismus, Antiislamismus, Rassismus, oder Homophobie zunehmen. Darüber hinaus bereiten gewaltbereiter Salafismus und Dschihadismus Sorge. Um diesem Trend entgegen zu wirken, das gesellschaftliche Klima (wieder) zu erwärmen und Zusammenleben zu einem positiven Erlebnis für alle Beteiligten zu machen, bieten verschiedene Träger Fördermöglichkeiten und Ansprechpartner zu den Themen Demokratie und Toleranz. Einige davon möchten wir im Folgenden vorstellen.

Montag, 16 Januar 2017 19:25

Event Selbstbestimmung und Integration

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Wie sollen geflüchtete Menschen und Einheimische sich kennenlernen? Wie kann man Orte schaffen, in denen sich Menschen aus unterschiedlichen Kulturkreisen miteinander austauschen können? Wie kann ein gemeinsames Miteinander in einer demokratischen Gesellschaft aussehen?
Diese und andere Fragen werden auf dem Kongress des Wertebündnis Bayern mit Jugendlichen zwischen 16 und 26 Jahren diskutiert.